A1: Konzept: Fachschafts-Unterstützungsformat der OstFaK
| Veranstaltung: | FSR Wiwi Halle |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Ostfak |
| Status: | Modifiziert |
| Antragshistorie: | Version 1(26.04.2026) |
| Veranstaltung: | FSR Wiwi Halle |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Ostfak |
| Status: | Modifiziert |
| Antragshistorie: | Version 1(26.04.2026) Version 2 |
Ferdi is n süß
Ferdi is n süß
Arbeitstitel „OstFaK-Beistand“ „Fall-Labor“
Solidarische Problemlösung durch strukturierte Arbeitsgruppen und kollektive Öffentlichkeit
Die Wirtschaftswissenschaften OstFachschaftenkonferenz (OstFaK) ist ein Zusammenschluss wirtschaftswissenschaftlicher Fachschaften, der ursprünglich nach dem Vorbild der Bundesfachschaftenkonferenz (BuFaK) gegründet wurde. Ihr Fokus liegt auf der Vernetzung von Fachschaften aus den neuen Bundesländern sowie – inzwischen zunehmend – aus strukturschwachen Regionen in ganz Deutschland. Diese Fachschaften stehen häufig vor spezifischen Herausforderungen, die von den Erfahrungen etablierter westdeutscher Fachschaften nur bedingt abgedeckt werden.
Neben der Vernetzung und dem gegenseitigen Austausch erarbeitet die OstFaK offene Briefe und Positionspapiere – sowohl für die BuFaK als auch direkt an politische Akteure. Damit nimmt die OstFaK eine aktive hochschulpolitische Rolle ein und versteht sich als kollektive Stimme strukturschwacher Fachschaften.
Das neue Format hat das Ziel, einzelne Fachschaften bei der Lösung konkreter, regionaler oder struktureller Probleme an ihrer Hochschule aktiv zu unterstützen. Während bisherige Formate der OstFaK primär auf übergeordneten hochschulpolitischen Ebenen wirken, adressiert dieses neue Format den unmittelbaren Handlungsbedarf einer einzelnen Fachschaft.
Konkret soll das Format folgende Ziele erfüllen:
Wissenstransfer: Erfahrungen und Best Practices anderer Fachschaften zu ähnlichen Problemlagen nutzbar machen.
Kollektive Stärkung: Die betroffene Fachschaft durch das gemeinsame Auftreten aller teilnehmenden Fachschaften in ihrer Position stärken.
Handlungsfähigkeit: Konkrete Argumentationsmittel (offene Briefe, Erfahrungsberichte) bereitstellen, die gegenüber Hochschulorganen eingesetzt werden können.
Solidarität: Ein Zeichen setzen, dass Probleme strukturschwacher Hochschulstandorte nicht nur lokale, sondern gemeinsame Herausforderungen sind.
Das Format richtet sich an alle Mitgliedsfachschaften der OstFaK sowie perspektivisch an Fachschaften strukturschwacher Regionen, die Interesse an einer Mitarbeit haben. Eine antragstellende Fachschaft sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:
Hinweis: Vorläufig sind strukturelle Probleme im Bereich Studienorganisation, Prüfungswesen, Ressourcenausstattung oder Studierendenvertretung denkbar.
Das Format gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Phasen:
Eine Fachschaft, die Unterstützung benötigt, stellt bei der OstFaK einen formlosen Antrag. Dieser beschreibt das Problem in seinen wesentlichen Zügen: Ausgangssituation, bisherige Lösungsversuche und konkrete Forderung bzw. gewünschter Outcome. Der Antrag wird von der OstFaK-Orga geprüft und – nach Bestätigung der Förderfähigkeit – in das Programm der nächsten OstFaK-Tagung aufgenommen.
Im Rahmen einer Arbeitsgruppe stellt die antragstellende Fachschaft das Problem sowie den Status quo strukturiert vor. Die Arbeitsgruppe ermöglicht eine offene, diskursive Auseinandersetzung aller teilnehmenden Fachschaften. Ziel der Session ist:
Im Anschluss an die Arbeitsgruppe wird gemeinsam ein offener Brief verfasst. Dafür wird ein Zeitslot als Programmpunkt auf der Tagung eingerichtet. Dieser wird im Namen der OstFaK sowie aller teilnehmenden Fachschaften unterzeichnet, die den Inhalten zustimmen. Der Brief enthält:
Der fertige Brief wird der antragstellenden Fachschaft übergeben, damit sie ihn in eigenen Gesprächen mit dem Dekanat, dem Prüfungsamt oder anderen zuständigen Stellen an ihrer Hochschule einsetzen kann.
Das Format entfaltet seine Wirkung auf drei Ebenen:
Folgende Aspekte müssen im Rahmen der OstFaK noch beschlossen bzw. ausgearbeitet werden:
Als unmittelbare nächste Schritte werden empfohlen: